Saisonauftakt auf der Rossfeld Panoramastraße


Die Motorradsaison 2026 läuft. Statt der üblichen Standard-Route ruft dieses Jahr spontan die Rossfeld Panoramastraße im Berchtesgadener Land. 431 Kilometer zwischen eisigen sieben Grad am Morgen und purem Sonnenschein am Nachmittag. Erfahre, warum diese Alpentour der perfekte Auftakt für das Motorradjahr ist.
Die Zündung gedrückt, das Display der GS erwacht und der vertraute Sound des Boxermotors durchbricht die morgendliche Stille. Die erste Tour des Jahres 2026 steht an. Das Thermometer zeigt frostige sieben Grad, und ein verdammt kalter Wind pfeift gnadenlos durch jede noch so kleine Ritze. Ursprünglich stand meine traditionelle Eröffnungstour zum Mittelpunkt Mitteleuropas auf dem Zettel, doch kurzfristig verwerfe ich diesen Plan. Die Berge rufen lauter. Ich die Route dieses Jahr in Richtung Berchtesgadener Land. Mein heutiges Ziel lautet: Rossfeld Panoramastraße. Die Griffheizung läuft sofort auf Stufe zwei, während ich mich auf den Weg mache. Mein Gefühl sagt mir, dass die Reifen wärmer anfangs wohl wärmer werden, als meine Finger.
Allein auf der Panoramastraße
Mit jedem Kilometer in Richtung Alpenvorland bricht die Sonne stärker durch. Die Kälte lässt nach und das Fahrgefühl wird runder. Ich erreiche die Mautstelle der Rossfeld Panoramastraße. Keine Autoschlangen, keine Wohnmobile, die die Kehren blockieren. Die Strecke liegt völlig verlassen vor mir. Dieses Mal fahre ich die Strecke von Nord nach Süd. Die Kurvenradien sind hier perfekt einsehbar, der Grip bietet ausreichend Reserven, aber die Strecke ist aus dieser Richtung nicht so schön, wie in andersherum. Pünktlich zur Mittagspause habe ich nicht nur die Hälfte der Tour geschafft, sondern bin auch am höchsten Punkt angekommen. Trotz der doch noch recht kühlen Nächte liegen nur noch vereinzelte Flecken Schnee auf den Bergwiesen. Das Thermometer steigt stetig nach oben und steht die Sonne bei grandiosen 23 Grad am wolkenlosen Himmel.
Die Fernsicht am heutigen Tag sprengt meine Erwartung, da es auf der Anfahrt in Richtung der Berge doch recht diesig aussah. Doch der Blick reicht weit über das Salzburger Becken auf der einen und das gewaltige Dachstein-Gebirge auf der anderen Seite. Und das Beste: Kein touristischer Trubel stört diesen Moment. Genau das ist der Grund, warum sich das frühe Aufstehen und das Frieren in den Morgenstunden auszahlen. Die Rossfeld Panoramastraße hat ohne den sonst üblichen Hochsaison-Verkehr eine völlig eigene Magie, die ich geradezu aufsauge, bevor ich mich auf den Rückweg mache.
Der perfekte Saisonauftakt
Nach knapp acht Stunden und 431 gefahrenen Kilometern rolle ich wieder in die heimische Garage. Der Wechsel vom eiskalten Morgenwind zu den sommerlichen 23 Grad am Nachmittag fordert Motivation, aber das Motorradfahrer-Herz ist endgültig aus dem Winterschlaf erwacht. Die Rossfeld Panoramastraße war die richtige Entscheidung. Keine Hektik, keine Verkehrsstaus, einfach nur purer Fahrspaß zum Eingewöhnen. Die Maschine läuft fehlerfrei, das Vertrauen in das eigene fahrerische Können ist wieder da. Von mir aus kann der Motorrad-Sommer 2026 jetzt mit voller Härte starten.
Welche Route markiert deinen ganz persönlichen Auftakt in die neue Motorradsaison und wie gehst du mit den massiven Temperaturschwankungen im Frühjahr um? Schreib deine Strategie unten in die Kommentare.






| Start | Mainburg, DEU |
| Ziel | Mainburg, DEU |
| Strecke | 431 km |
| Fahrzeit | 8 h |
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Owned Miles










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